Clos du Joncuas

Clos du Joncuas

Clos du Joncuas

Das Weingut Clos du Joncuas ist  im Besitz der Familie Chastan (Fernand Chastan (Vater) mit den Töchtern Dany und Carol) bewirtschaften es gemeinsam. Fernand Chastan ist trotz seines hohen Alters immer noch am Geschehen auf dem Weingut interessiert und bei Bedarf, vor allem während der Erntephase in den terrassenartig angelegten Weinbergen beteiligt. Dort werden die Reben nach traditioneller alter Art ohne den Einsatz von chemischen Mitteln völlig im Einklang mit der Natur gepflegt. Die Weinlese erfolgt per Hand. Die Weinberge befinden sich unterhalb der Gebirgskette "Dentelles de Montmirails" und gehören zu den Appellationen Gigondas, Vacqueras und Seguret. Man kann Sie eigentlich als Weingärten bezeichnen, denn sie sind liebevoll gepflegt und eingebettet zwischen kleinen schützenden Baumgruppen, aber doch der intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Die Reben wachsen je nach Lage der Weingärten auf sandig-rotlehmigen Böden mit tiefem sand-, kies- und kobalthaltigem Untergrund.

Dany als begnadete Önologin bereitet die Weine nach ganz traditioneller Weise zu wie es zur Region passt, in der Weine niemals in Barrigues sondern in großen Fässern reiften. Ihre Schwester Carol die einige Jahre in Afrika lebte ist nun wieder zum Clos du Joncuas zurückgekehrt und kümmert sich hauptsächlich um die Verwaltung des Weinguts.

Hier entstehen aus gesunden und gehaltvollen Trauben die bestmöglichen Bioweine der Region, die seit vielen Jahren zu den besten der Appellationen Seguret, Vacqueras und Gigondas zählen.

 

Geschichte der Region von Seguret, Vacqueras und Gígondas der letzten 150 Jahre

Wussten Sie, dass im Süden Frankreichs Winzer und Bauern in den letzten 180 Jahren aufgrund von Umwelt- und Klima/Wetterbedingungen gezwungen waren, die Art Ihrer Kulturen zu ändern? Um 1850 war es die aus Amerika importierte Reblaus die den europäischen Reben den Garaus brachte. Auf den kargen Böden der gerodeten Weinberge kamen nur wenige andere Pflanzen infrage, die im heißen Klima Südfrankreichs mit Erfolg kultiviert werden können. Andernorts entschieden sich Winzer dazu, Schafhaltung zu betreiben, andere pflanzten Maulbeerbäume und züchteten Seidenrauben. Im Gebiet von Gigondas, Vacqueras und Seguret setzte man auf den Olivenanbau. Obwohl Olivenbäume sehr langsam wachsen, konnten nach 10 Jahren die ersten kleinen Ernten eingebracht und Olivenöl produziert werden. Diese Phase hielt bis ins Jahr 1956 an, als eine ungewöhnlich starke Kälteperiode alle Olivenbäume erfrieren ließ. Erneut wurden die Felder gerodet, das Olivenholz verfeuert oder für kunsthandwerkliche Erzeugnisse verwendet. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, der Reblaus mit Chemikalien Herr zu werden, gelang es nach und nach, ihr mit dem Aufpfropfen europäischer Rebsorten auf amerikanische Unterlagen (die resistent gegen die Reblaus sind) Einhalt zu gebieten. Es war die biologisch wirkende Pflanzenschutzmaßnahme. Freilich hat man sich damit auch die aus Amerika stammenden Pilze, Peronospora und Oidium (echter Mehltau) in die europäischen Weinberge geholt, die heute immer noch große Schäden verursachen und mit viel Chemikalieneinsatz bekämpft werden.

Der starken Kälte von 1956 haben wir es heute zu verdanken, dass in vielen Teilen Südfrankreichs wieder Wein angebaut wird. Bei künftig steigenden Temperaturen werden unsere Enkel möglicherweise Datteln aus der Provence und Biowein aus Norwegen oder Schweden genießen?

 

Clos du Joncuas - Bioweine

 

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Vacqueras
Gigondas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Clos_du_Joncuas_die_Einfahrt_in_den_Hof_des_Bioweinguts

 Hofeinfahrt zum Clos du Joncuas


Clos_du_Joncuas_Wohnhaus_links_davon_(verdeckt)_der_Weinkeller

Clos du Joncuas, Bioweingut in Gigondas

 

Clos_du_Joncuas_manuelle_Traubenernte_auf_steinigem_Boden

 Clos du Joncuas, Weinlese per Hand

 

Clos_du_Joncuas_in_diesen_Tonneaus_reifen_die_Bioweine Clos_du_Joncuas_Dany_Chastan_und_Uschi_Hartl

Die typischen Holzfässer für die Reifung der Bioweine                Ursula Hartl & Dany Chastan