La Font de Papier, Vacqueras, Biowein, Clos du Joncuas, 6er Karton


La Font de Papier, Vacqueras, Biowein, Clos du Joncuas, 6er Karton

Artikel-Nr.: 0323[1]

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La Font de Papier, Vacqueras, Clos du Juncuas, Biowein [pur], rot, 2016

 

Wenn folgende Aussage "früher war alles besser" zutrifft, dann ist es die Arbeitsweise mit der im Weingut Clos du Joncuas seit mehr als hundert Jahren Biowein erzeugt wird, obwohl es den Begriff damals noch nicht gab. Denn keine der "modernen" Chemikalien trägt zur Verbesserung der Weinqualität bei, wie man an der sauberen Charakteristik des La Font de Papier Vacqueras sehen, riechen und schmecken kann.


Bestelleinheit

6 Flaschen

 

Geschmack

  • Farbe: Kirschrot mit Rubinrot am Rand des Glases als Hinweis auf den beginnende Reifeentwicklung.
  • Nase: Düfte von roten und schwarzen Beeren, süßlichen Gewürzen und Kräutern der Provence.
  • Mund: sehr geschmeidig und harmonisch, dabei körperreich mit vielschichtigen Aromen von Brombeeren,  würzigen Noten von Kräutern (Pfefferminze), einer Tapenade, süßlichen Gewürzen, mit sehr nachhaltigem und angenehmen Geschmack. Ein fleischiger und geschmeidiger Wein. Seidig und elegant am Gaumen.
  • Trinkempfehlung: mit 16 bis 18° C servieren. Dieser Vacqueras kann 5-8 Jahre gelagert werden.
  • Für Veganer geeignet
  • Rebsorten: 80 % Grenache, Rest Mourvèdre und Andere
  • Alkohol in % Vol.: 15
  • Wir beziehen diesen Wein direkt vom Clos du Joncuas
  • Biowein zertifiziert durch FR-BIO-01

Bioweinbereitung

Anfang Oktober werden die Trauben in optimalem Reifezustand manuell geerntet und in Maischebottichen langsam, ungefähr 18 Tage lang ohne Zusatz von fremden Hefen vergoren. Während dieses Vorgangs werden die auf dem Most schwimmenden Traubenschalen regelmäßig mit dem Most verrührt, damit sich alle in den Schalen befindlichen Inhaltsstoffe lösen und in den Most übergehen können. Während der anschließenden 12 monatigen Reifung in großen Holzfässern wird dieser Rotwein drei Mal von einem in ein anderes Fass gefüllt, wobei die festen Stoffe jeweils auf dem Fassboden zurückbleiben. Auf diese Weise klärt sich der Wein ohne gefiltert werden zu müssen

 

Der Wein im Überblick

  • Wein-Typ: Rotwein
  • Rebsorten: 80 % Grenache, 20 % Mourvedre und Andere
  • Anbaugebiet: Rhône, Vacqueras
  • Nettofüllmenge in Liter: 0,75 l
  • Jahrgang: 2016
  • Lagerfähigkeit: bis 2024
  • Ausbau: in großen Fässern aus Holz
  • Verschluss: Naturkork
  • Abfüller: Clos du Joncuas, 84190 Gigondas, Frankreich
  • Allergene: enthält Sulfite

 

Über den Clos du Joncuas

Dany Chastan, eine der beiden charmanten Töchter des Winzers ist für die Weinbereitung im Keller verantwortlich. Sie prägt den traditionellen Stil der Weine wie er zu Region, Trauben und Boden passt. Carole Chastan (die 2. Tochter) kümmert sich um die Verwaltung des Clos du Joncuas. Wussten Sie, dass im Süden Frankreichs Winzer und Bauern in den letzten 180 Jahren aufgrund von Umwelt- und Klima/Wetterbedingungen gezwungen waren, die Art Ihrer Kulturen zu ändern? Um 1850 war es die aus Amerika importierte Reblaus die den europäischen Reben den Garaus brachte. Auf den kargen Böden der gerodeten Weinberge kamen nur wenige andere Pflanzen infrage, die im heißen Klima Südfrankreichs mit Erfolg kultiviert werden können. Andernorts entschieden sich Winzer dazu, Schafhaltung zu betreiben, andere pflanzten Maulbeerbäume und züchteten Seidenrauben. Im Gebiet von Gigondas, Vacqueras und Seguret setzte man auf den Olivenanbau. Obwohl Olivenbäume sehr langsam wachsen, konnten nach 10 Jahren die ersten kleinen Ernten eingebracht und Olivenöl produziert werden. Diese Phase hielt bis ins Jahr 1956 an, als eine ungewöhnlich starke Kälteperiode alle Olivenbäume erfrieren ließ. Erneut wurden die Felder gerodet, das Olivenholz verfeuert oder für kunsthandwerkliche Erzeugnisse verwendet. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, der Reblaus mit Chemikalien Herr zu werden, gelang es nach und nach, ihr mit dem Aufpfropfen europäischer Rebsorten auf amerikanische Unterlagen (die resistent gegen die Reblaus sind) Einhalt zu gebieten. Es war die biologisch wirkende Pflanzenschutzmaßnahme. Freilich hat man sich damit auch die aus Amerika stammenden Pilze, Peronospora und Oidium (echter Mehltau) in die europäischen Weinberge geholt, die heute immer noch große Schäden verursachen und mit viel Chemikalieneinsatz bekämpft werden.

Der starken Kälte von 1956 haben wir es heute zu verdanken, dass in vielen Teilen Südfrankreichs wieder Wein angebaut wird. Bei künftig steigenden Temperaturen werden unsere Enkel möglicherweise Datteln aus der Provence und Biowein aus Norwegen oder Schweden genießen?

Zu Informationen und Fotos des Clos du Joncquas

Weitere Produktinformationen

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