Beret Frog, Château La Canorgue, IGP Mediterranée, Biowein, rot


Beret Frog, Château La Canorgue, IGP Mediterranée, Biowein, rot

Artikel-Nr.: 0312
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1 l = 12,67 €
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Béret FROG, Château La Canorgue, IGP de la Mediterranée, Biowein, rot, 2017

 

Nathalie Margan führt das Château La Canorgue ganz im Sinne Ihres Vaters weiter, der die Basis für die Erzeugung guter Biowein in einwandfreien und gesunden Trauben sieht. Dafür wird während des ganzen Jahres in den Weinbergen ein großer Arbeitsaufwand betrieben. Wie richtig dieser Ansatz ist, sieht, riecht und schmeckt man beim Probieren des Beret Frogder zu den besten der ganzen Region gehört. Er verfügt über einen mittelkräftigen Körper, und reichhaltige,fruchtige und würzige Düfte und Geschmackskomponenten die sich nach dem Dekantieren (Belüften) offenbaren.

 

Geschmack

  • Farbe: frisches, kräftiges Purpurrot
  • Nase: anregender fruchtig-würziger Duft von roten und schwarzen Beeren
  • Mund: von der Syrah-Traube geprägter Rotwein mit intensiven Aromen von roten Beeren und Gewürzen. Sehr angenehm und fruchig am Gaumen.
  • Trinkempfehlung: jetzt bis 4 Jahre ab Erntejahr. Servieren sie ihn mit ca. 16° C.
  • Für Veganer geeignet;
  • Lagerfähig: bis 4 Jahre ab Jahrgang
  • Rebsorten: 80 % Syrah, 15 % Grenache, 5 % Cabernet Sauvignon 
  • Alkohol in % Vol: 14
  • Allergene: Enthält Sulfite
  • Ausbau: im großen Holzfass
  • Verschluss: Naturkork
  • Biowein zertifiziert durch FR-BIO-01

 

 

Bioweinbereitung

 

Zuerst möchte ich Ihnen etwas über die Freuden und die Sorgen eines Winzers erzählen, die von einer Weinernte abhängen:

Die Ernte der Trauben per Hand ist der krönende Abschluss eines guten und arbeitsreichen Jahres im Weinberg der von jedem Winzer mit Spannung erwartet wird. Wenn das Wetter, vielleicht ist es bereits das Klima, das nicht mehr mitspielt?

Wenn wie 2017 zur Weinblüte starker Frost über die Reben herfällt und viele Blüten erfrieren. Wenn es wenig regnet im Frühling und den ganzen Sommer über heiß ist und kein einziger Regentropfen fällt, dann ist die Erde knochentrocken. Folglich blieben die Trauben klein und die Erntemenge schrumpfte um 50 % gegenüber "normalen Jahren". Auf dem Château la Canorgue ist es nach 2016 der 2..problematische Jahrgang mit weit unterdurchschnittlichen Erntemengen.

Es könnte sein dass wir deshalb nicht so viele Flaschen vom Château la Canorgue zugeteilt bekommen wie wir haben möchten. Möglicherweise ist auch mit einer Preiserhöhung zu rechnen.

Die Art der Weinbereitung hat sich jedoch nicht verändert. Die Trauben werden traditionell per Hand gelesen. Ein Teil wird entrappt und zusammen mit dem größerer Teil mit der sogenannten Mazeration semi-carbonique, also mit den ganzen, an den Rispen befindlichen Beeren, mit den traubeneigenen Beeren spontan vergoren.

Nach der alkoholischen Gärung erfolgt die sogenannte Milchsäuregärung Gärung, bei der die enthaltene aggressivere Apfelsäure in Milchsäure umgewandelt wird. Danach reift und verfeinert sich dieser Rotwein 4 bis 6 Monate im Foudre (großes Fass aus Holz) bis er ohne Filterung in Flaschen gefüllt wird.

 

Der Wein im Überblick

  • Weintyp: Rotwein, trocken
  • Rebsorten: Syrah, Grenache, Mourvedre
  • Anbaugebiet: Luberon
  • Weingut: Château La Canorgue
  • Alkoholgehalt in % Vol.: 14
  • Nettofüllmenge in Liter: 0,75 l
  • Jahrgang: 2017
  • Lagerfähigkeit: bis 2020
  • Ausbau: Gereift im Großen Holzfass
  • Verschluss: z.B. Naturkork
  • Abfüller: Original Erzeugerabfüllung Château La Canorgue in Bonnieux, Frankreich
  • Allergene: enthält Sulfite

 

Château La Canorgue

Als wir um 1985 das Chateau La Canorgue erstmals besuchten, durften wir noch durch das schwere Eisentor in den Hof fahren, der von der Nordseite aus gesehen, eine große Terrasse war.  In der Stützmauer dieser Terrasse befindet sich ein kleines, offenes Gewölbe mit einem darüber angebrachten Wasserspeier, der von einem unterirdischen Wasserversorgungssystem gespeist wird. Es wurde von den Römern mit dem Bau dieses Weingutes vor ca. zweitausend Jahren errichtet und funktioniert heute immer noch. Das hier austretende Wasser hält im Sommer wie im Winter stets die gleiche kühle Temperatur. Die damals römische Bezeichnung „Villa“ für dieses Anwesen war nicht, was man sich heute unter diesem Begriff vorstellt, sondern es war ein großer landwirtschaftlicher Hof auf dem auch Wein angebaut wurde.

Château La Canorgue wurde es vermutlich erst vor wenigen hundert Jahren genannt, wohl weil es üblich wurde, Weingütern in Frankreich diese Bezeichnung zu geben.

Wie dem auch sei, auf dem Château La Canorgue, das seit 200 Jahren im Besitz von Martine Margan‘s Vorfahren war, mutet wie ein Schloss an, obwohl es nur teilweise bewohnt werden kann. Es strahlt einen zauberhaften Reiz und eine unvergleichliche Atmosphäre aus. Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht von der Terrasse aus ins Vaucluse.

Soweit ich mich erinnere, wurde das Château La Canorgue bereits 1987 von Gault-Millau zu Frankreichs Weingut des Jahres gewählt und damit ein Begriff für hervorragenden Biowein aus dem Luberon.

Unvergesslich sind einige Abendstunden die wir mit den Margan‘s  bei einem einfachen Abendessen mit vorzüglichen Bioweinen verbringen durften. Die Wärme des Tages speicherte sich auf der südlichen, Bonnieux zugewandten Seite des Gebäudes, von wo aus die wie ein Amphitheater angelegten Weinberge wie eine goldene Schüssel in der Abendsonne glänzten.

Bei dieser Gelegenheit wurde uns auch Nathalie, die damals vielleicht fünfjährige Tochter von Martine und Jean Pierre vorgestellt, bevor sie ins Bett musste.

Heute führt Nathalie das Château la Canorgue, wobei die Unterstützung durch ihren Vater Jean Pierre Margan immer noch gerne in Anspruch genommen wird. Auch sonst hat sich viel verändert, so wurde ein neuer Weinkeller gebaut, aus einem ehemaligen Nebengebäude, vielleicht war es einmal ein Stall, wurde ein Verkaufsraum mit Büroräumen. Auch neue Reben wurden gepflanzt. Die konstante Bemühen, immer bessere Bioweine zu erzeugen führte schließlich zum erwünschten Erfolg. Die Bioweine gewinnen regelmäßig zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen.

Der Film „Ein gutes Jahr“  mit Russel Crowe der auf dem Château La Canorgue gedreht wurde steigerte natürlich; den Bekanntheitsgrad und ließ die Besucherzahl enorm anwachsen. Der in dem Film entdeckte Wein in einer Ecke des alten Weinkellers "Coin Perdu" ist seitdem nur nur in sehr kleinen Stückzahlen erhältlich. 

Zu Informationen und Fotos des Château La Canorgue

 

Weitere Produktinformationen

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